Schalten Sie den Vertrieb frei, und aus Kanbalino wird ein CRM: Kunden mit Ansprechpartnern, Verkaufschancen mit Betrag und Wahrscheinlichkeit, E-Mails direkt an der Karte. Alles im selben Werkzeug, in dem danach die Arbeit läuft.
Der Vertrieb lebt in einer Tabelle, die niemand gern pflegt. Daneben liegt das Postfach mit den Angeboten, und was als Nächstes zu tun ist, steht auf einem Zettel oder im Kopf. Wer krank wird, nimmt den Stand seiner Gespräche mit nach Hause. Und wenn ein Auftrag hereinkommt, beginnt die Arbeit an anderer Stelle noch einmal von vorn, weil das Projektwerkzeug nichts von der Vorgeschichte weiß.
Ein eigenes CRM löst das, kostet aber ein zweites Abonnement, eine zweite Einarbeitung und eine Schnittstelle, die irgendwann klemmt.
Ein Vertriebs-Board hat Spalten wie jedes andere Board: Neu, Im Kontakt, Angebotsphase, Verhandlung, Verkauft. Jede Verkaufschance ist eine Karte und wandert mit der Maus nach rechts. Neu ist, was darunter steht: unter jedem Spaltenkopf die Summe der Beträge, einmalig und monatlich getrennt. Sie sehen ohne Bericht, was in welcher Phase liegt. Je Spalte lässt sich eine Abschluss-Wahrscheinlichkeit hinterlegen, im Bild oben die 10, 30, 60, 80 und 100 Prozent.
Weil es ein normales Board ist, gilt alles Übrige weiter: Labels, Zuständigkeiten, Filter, die Schnellsuche mit Strg und K, der Kalender und die Liste der eigenen Aufgaben.
Auf der Karte stehen der Kunde als „Firma, Ansprechpartner“, der einmalige Betrag, der monatliche Betrag und ein eigenes Feld für den erwarteten Abschluss. Der Termin bleibt davon unberührt, er ist weiter für das Nachfassen da. Ein Knopf „Gewonnen“ schließt die Chance ab und bietet an, daraus ein Projekt-Board zu machen: Die gesamte Kommunikation, also Kommentare, E-Mails und offene Erinnerungen, wandert mit hinüber. Die Verkaufschance bleibt als Beleg im Vertriebs-Board stehen, damit Ihre Summen stimmen.
Kontakte sind Firmen und Personen. Eine Person gehört zu einer Firma, auf der Karte erscheint beides.
Ein Kontakt ist entweder eine Firma oder eine Person, und eine Person gehört zu einer Firma. Die Adresse steht in einzelnen Feldern für Straße, Adresszusatz, Postleitzahl, Ort und Land, nicht in einem Textfeld. Genau deshalb lassen sich Kontakte als CSV-Datei importieren und exportieren: Der Import zeigt vorher eine Übersicht, welche Zeilen neu sind, welche aktualisiert werden und welche er nicht lesen kann. Die Länderliste pflegen Sie selbst, ab Werk steht Deutschland darin. Jeder Kontakt zeigt außerdem, an welchen Aufgaben er hängt.
Aus der Karte heraus schreiben Sie dem Kunden eine E-Mail. Sie geht über Kanbalino hinaus, kommt beim Empfänger als gewöhnliche Nachricht an und trägt Ihre persönliche Signatur, die Sie einmal im Profil hinterlegen. Antwortet der Kunde, landet die Antwort wieder an derselben Karte, nicht in einem Postfach, in das nur eine Person hineinsieht. Der zitierte Verlauf wird eingeklappt, Gesendetes und Empfangenes stehen versetzt und in unterschiedlichen Farbtönen. Wichtige Nachrichten merken Sie sich mit einem Lesezeichen, und über allem liegt eine Suche.
Zu jeder Karte planen Sie Tätigkeiten: „Nachfassen“ am Dienstag, „Entwurf vorstellen“ nächste Woche, jeweils mit einer zuständigen Person. Offene Erinnerungen erscheinen als kleines Zeichen mit Anzahl auf der Kanban-Karte, überfällige rot. Sie stehen außerdem in „Meine Aufgaben“ zwischen den übrigen Aufgaben und melden sich am Fälligkeitstag über die Glocke und per E-Mail. So bleibt kein Gespräch liegen, nur weil niemand mehr daran gedacht hat.
Wie viel liegt gerade in der Pipeline? Was davon kommt wirklich? Wie oft gewinnen wir, und woran scheitern die anderen? Diese Fragen beantwortet ein eigenes Dashboard, erreichbar über das Diagramm-Symbol oben rechts im Board. Sechs Kennzahlen stehen über allem: offene Pipeline, gewichteter Forecast, Durchschnittswert je Chance, die Gewinnquote, das im Zeitraum Gewonnene und die durchschnittliche Dauer bis zum Abschluss.
Darunter der Trichter: je Phase der Umsatz der offenen Chancen, erledigte und verlorene zählen nicht mit. Ein Schalter oben rechts wechselt zwischen dem gewichteten und dem vollen Betrag. Daneben zeigt ein Ring, wie sich der offene Umsatz auf Ihre Labels verteilt, etwa Neukunde gegen Bestandskunde. Wie weit die Auswertung zurück und nach vorn schaut, stellen Sie oben selbst ein.
Kennzahlen, Trichter je Phase und die Verteilung des offenen Umsatzes nach Label.
Der zweite Teil des Dashboards blickt in beide Richtungen. Ein Balkendiagramm zeigt die erwarteten Abschlüsse der kommenden Monate, getrennt nach einmaligem und monatlichem Betrag. Daneben steht, was je Monat tatsächlich gewonnen und was verloren wurde.
Verliert man eine Chance, fragt Kanbalino nach dem Grund. Die Liste der Gründe pflegen Sie selbst, sechs übliche sind ab Werk hinterlegt. Im Dashboard steht dann schwarz auf weiß, was Ihre Abschlüsse am häufigsten kostet und wie viel Umsatz dahinterhängt. Die durchschnittliche Verweildauer je Phase zeigt schließlich, wo Vorgänge liegen bleiben. Ganz unten folgen die Auswertung je Person und die Kunden mit dem höchsten offenen Wert.
Erwartete Abschlüsse, gewonnen und verloren je Monat, Verlustgründe und die Verweildauer je Phase.
Der Vertrieb ist eine Erweiterung, die eine Person mit Verwaltungsrechten je Bereich einschaltet. Vorher ist von alledem nichts zu sehen, und wer Kanbalino nur für Projekte nutzt, bekommt kein Feld mehr angezeigt als bisher. Nach dem Einschalten erscheint der Bereich Kontakte, und jedes Board lässt sich einzeln als Vertriebs-Board kennzeichnen. Schalten Sie die Erweiterung wieder ab, bleiben alle Daten erhalten, sie werden nur ausgeblendet.
Im kostenlosen Tarif ist der Vertrieb enthalten. Sie können ihn also ausprobieren und dauerhaft nutzen, ohne etwas zu bezahlen. Es gelten die üblichen Grenzen des Free-Tarifs: drei Boards, fünf Team-Plätze und 500 MB Speicher.
Mit Premium kostet der Vertrieb 2 Euro je Platz und Monat zusätzlich, inklusive Mehrwertsteuer. Beim Wechsel auf Premium wählen Sie die Erweiterung im Bestellvorgang einfach mit aus. Buchen Sie sie später dazu, während eine bezahlte Periode schon läuft, berechnen wir nur den Rest dieser Periode.
Auf der Verkaufspipeline selbst arbeitet nur Ihr Team. Sobald aus einer Chance ein Projekt wird, holen Sie Kunden und Partner als Gäste dazu: kostenlos, in unbegrenzter Zahl, ohne je als bezahlter Platz zu zählen. Alle Preise im Detail
Nein. Er ist ab Werk ausgeschaltet. Erst wenn Sie ihn einschalten, erscheinen Kontakte und Vertriebsfelder, und auch dann nur auf den Boards, die Sie dafür gekennzeichnet haben.
Ja. Kanbalino liest CSV-Dateien und stellt eine Vorlage bereit. Vor dem Import sehen Sie, was passieren wird: wie viele Zeilen neu angelegt, wie viele aktualisiert und welche übersprungen werden.
Nein. Auf ein Vertriebs-Board lassen sich gar keine Gäste einladen, denn sie würden dort die Titel aller laufenden Chancen sehen. Kunden und Partner kommen erst ins Projekt-Board, das aus dem gewonnenen Auftrag entsteht. Dort sehen sie ihre eigene Sache, kommentieren mit und bekommen weder Beträge noch den Kundenstamm noch interne Notizen zu Gesicht.
Sie bekommen angeboten, daraus ein Projekt-Board zu erstellen. Die Kommunikation der Verkaufschance wandert mit, samt Verfasser und Zeitpunkt. Beide Karten verweisen aufeinander.
Auf dem Board nicht: Die Spaltensumme ist die schlichte Summe der Beträge in dieser Spalte, die Wahrscheinlichkeit steht nur daneben. Im Dashboard haben Sie beides. Dort gibt es den gewichteten Forecast als Kennzahl, und der Trichter lässt sich zwischen gewichtetem und vollem Umsatz umschalten.
Aus dem Verlauf des Boards. Jeder Spaltenwechsel wird ohnehin protokolliert, daraus rechnet Kanbalino die durchschnittliche Verweildauer je Phase. Sie müssen dafür nichts zusätzlich pflegen.
Die Web-Anwendung ist am Handy-Browser bedienbar. Eine eigene App für iOS und Android ist in Arbeit.
Konto anlegen, den Vertrieb einschalten, Board aus der Vorlage erstellen. Ohne Kreditkarte und ohne Testphase, die abläuft.